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Philippinen - Tagebuch 2007/08

Das einzige Tagebuch, das ich jemals geführt habe.
Inhalt sind die Erlebnisse aus dem halben Jahr, welches ich 2007/2008 als Student in Manila auf den Philippinen verbracht habe.

Die Ankunft und die ersten Tage

31.10.2007
Am 29.10. bin ich also nach Manila geflogen.
Der Flug war ganz in Ordnung, gegen Qatar Airways kann man nich viel sagen. Außer vielleicht, daß ein bisschen zu wenig Getränke serviert werden. Wenn man nun mehr trinken will, muss man im Flieger nach hinten gehen und das Kabinenpersonal extra um einen Becher Wasse oder Saft bitten. Bei KLM dagegen stehen Getränke zu freien Entnahme herum, das ist angenehmer.

Bei der Landung und beim Verlassen des Flughafens hatte es 32 Grad und es war leicht bewölkt. Auf der Fahrt mit dem Taxi zu meinem Appartement ging dann ein Wolkenbruch los und binnen Minuten standen die Autos bis zur Bodenplatte im Wasser.
Doch genauso schnell, wie der Regen begonnen hatte, hörte er auch nach einer knappen halben Stunde wieder auf.

Das Appartement liegt in einem bewachten Wohnaus, circa 1,8 Kilometer (laut Google Earth) von der Uni entfernt. Etwas mehr als 30 Quadratmeter groß und recht schön eingerichtet sollte es sich hier eigentlich ganz angenehm wohnen lassen. Doch die erten paar Tage muss ich einmal putzen, denn es ist fürchterlich verdreckt. Das wäre ja nicht so schlimm, denn das lässt sich recht flott beheben, aber etwas anderes hat mir beim ersten Betreten der Wohung einen richtigen Schocke beschert: Die Fenster zeigen in einen winzigen Innenhof, und da ich im 7. von 17 Stöcken wohne gibt es hier weder Frischluft noch gelangt Tagelsicht bis zu mir herunter. Wenn man nicht immer, wenn man da ist, die Klimaanlage laufen lässt, ist die stickige, heiße feuchte Luft vom Hof nicht auszuhalten und das Fehlen jedes natürlichen Lichts macht einen regelrecht depressiv.
Auch wenn 6 Monate schnell vorbeigehen können, muss ich mir noch gut überlegen, ob ich mir nicht bald etwas anderes suchen soll. Obwohl das naürlich einen ziemlichen Aufwand darstellt, Tagelang in der Gegend herumzufahren, Wohnungen zu besichtigen und noch einmal umzusiedeln, wenn man endlich etwas passendes gefunden hat.

Das war's für heute, die nächsten Tage werde ich einmal über Manila allgemein und die Uni berichten.
Gute Idee: Sticker bei Qatar Airways
Gute Idee: Sticker bei...
Anzeige am Bildschirm bei Qatar Airways
Anzeige am Bildschirm ...
Haupteingang der UP Diliman
Haupteingang der UP Di...
Irgendwo am Campus der UP Diliman
Irgendwo am Campus der...

Die Vorbereitungen

28.10.2007
Morgen ist es endlich so weit, ich lasse das kalte, herbstliche Wien hinter mir und fliege mit Qatar Airways nach Manila.
Dort werde ich für die nächsten 5 Monate leben und an der University of the Philippines Diliman (kurz UP Diliman), einer sehr angesehenen Universität in der Region.
Laut aktuellem Wetterbericht hat es dort zur Zeit 30 Grad und es ist sonnig mit kurzen Regenschauern und Gewittern.
Schlimmer als der Regen und Nebel in Wien? Kaum!
In den nächsten Wochen wird die Regenzeit jedenfalls ganz zu Ende gehen, danach sollte das Wetter für ein halbes Jahr perfekt sein.

Möglich gemacht wurde das Auslandssemester über ASEA Uninet, ein wissenschaftliches Netzwerk zwischen europäischen und asiatischen Universitäten.
Durch das Netzwerk bekam ich nur die Zulassung an der UP sowie eine Studiengebührenbefreiung, musste mir sonst aber alles selbst organisieren.

Allerdings gibt es seit kurzem ASE3, ein reines Studentenaustauschprogramm. Über dieses Neztwerk sollte die Realisierung eines Auslandssemesters viel einfacher werden, ich musste ein paar Monate zuvor ja noch alles individuell regeln.

Ich werde in einer möblierten Kleinwohnung ca. 1,5 Kilometer entfernt von der Uni wohnen, den Kontakt zum Vermieter konnte mir Florinda Mateo, Ansprechperson für alle Austauschstudenten an der UP, vermitteln.
Es steht zwar auch ein Studentenheim am Uni-Kampus, doch dort gibt es weder Einzelzimmer noch Internetanschluss, darum habe ich mich für die etwas teurere, aber auch komfortablere Alternative entschieden.

Finanizert bekomme ich das Semester von Österreich aus, da ich meine Studienbeihilfe weiter beziehe, zusätzlich bekomme ich einen Reisekostenzuschuss, der einen Großteil des Flugpreises abdeckt.
Herbst in Österreich
Herbst in Österreich
Herbst in Österreich
Herbst in Österreich