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Philippinen - Tagebuch 2007/08

Das einzige Tagebuch, das ich jemals geführt habe.
Inhalt sind die Erlebnisse aus dem halben Jahr, welches ich 2007/2008 als Student in Manila auf den Philippinen verbracht habe.

Putschversuch in Manila

29.11.2007
Wieder einmal ein Putschversuch in Manila, wie er alle paar Jahre stattfindet.
Und auch dieses Mal hat er ein unblutiges Ende genommen.

Die Putschisten waren wie jedes Mal Armeeangehörige und Oppositionspolitiker.
Im heutigen Fall verbündeten sich Putschisten von 2003 bei einer Gerichtsverhandlung mit der Wächtern und marschierten zu einem Hotel in der Nähe, in dem sie sich verschanzten.
Danach riefen sie das Militär, das an sich regierungskritisch eingestellt ist, dazu auf, der Präsidentin ihre Unterstützung zu kündigen um ihren eigenen Präsidenten einsetzen zu können.
Doch die Hoffnung der Putschisten erfüllte sich nicht, auch in diesem Fall blieb das Militär seiner Präsidentin treu, umstellte das Hotel und begann nach ein paar Stunden, es zu stürmen.
Um ein Blutvergießen zu vermeiden, gaben die Putschisten danach auf.
Bei der ganzen Aktion kamen keine Leute, weder Putschisten, noch Armeeangehörige, noch sich im Hotel befindliche Zivilisten zu Schaden.

Abschließend muss man sagen, dass die Putschisten jedesmal auf einen gewaltlosen Machtwechsel im Staat aus sind, keinen Zivilisten etwas antun und aufgeben, bevor es zu einem Blutvergießen kommt. Aber von einem Umbruch im politischen System oder gar einer (Militär-)Dikatatur kann keine Rede sein.

Ich bin zwar wachsam, aber Grund zur Angst besteht in dieser Hinsicht für mich keine.

UP Diliman

28.11.2007
Heute werde ich einmal über meine Universität, die University of the Philippines Diliman (UP Diliman) schreiben.

Eine ausführliche allgemeine Beschreibung findet sich bereits bei den Spezialberichten, darum werde ich hier eher auf mein Studium eingehen.

Ich belege, wie schon öfters erwähnt, Kurse aus dem Bereich der Informatik. Das Department of Computer Science ist in einem recht schönen, neuen Gebäude im Süden des Campus untergebracht. Eines der ganz wenigen neuen Gebäude am Campus, muss man dazu sagen, und es ist wirklich gelungen:
Alle Räume sind klimatisiert, im Keller befindet eine Bibliothek und ein großer Lernraum, im Erdgeschoß und im ersten Stock die Seminarräume (Hörsääle gibt es keine, da in einem Kurs ohnehin nur maximal 25 Leute sitzen) und im ganz oben im zweiten Stock die Professoren. Allerdings hat ein Professor nicht, wie in Österreich, sein eigenes Büro, sondern nur einen Arbeitsplatz in einem Großraumbüro mit 5 bis 10 anderen Leuten.
Mir gefällt die Konstruktion deshalb außerordentlich gut, weil das Gebäude nicht nur große Fenster, sondern auch ein Glasdach hat und da der erste und der zweite Stock in der Mitte offen sind, ist es überall auf allen Gängen schön hell und freundlich.
Die alten Gebäude dagegen sind sehr dunkel, weil man früher eben möglichst wenig Sonnenlicht in den Räumen haben wollte, damit es nicht zu heiss wird, wir befinden uns schließlich in den Tropen.

Nach wie vor fallen Kurse häufig aus, meist hängt dann am Seminarraum ein Zettel. Und ich freue mich, dass ich wieder einmal sinnlos eine halbe Stunde im Jeepney im Stau verbracht habe, um auf die Uni zu kommen.
Da drehen die Professoren die überdimensionierten Klimaanlagen in den Seminarräumen voll auf, sodaß mir richtig kalt wird und dann wollen sie keine Vorlesungen halten, weil sie verkühlt sind und Halsweh haben. Hat man da noch Worte?

Die Professoren werden übrigens mit Sir beziehungsweise Madam/Ma'am und ihrem Nachnamen oder auch Vornamen angesprochen.

Aber die Kurse, die stattfinden, sind ganz interessant.
Der Unterricht ist viel schulmäßiger als bei uns, der Stoff wird langsamer durchgenommen und vieles, was man sich bei uns selbst erarbeiten muss, wird hier vorgetragen.
Ich würde sagen, das Niveau des Prüfungsstoffes entspricht circa dem Niveau bei uns in Wien, nur ist durch den Vortragsstil an der UP die Stoffmenge in einem Semester einfach geringer. Mir soll's recht sein.

Zusätzlich gibt es zu jeder Vorlesung in Computer Science auch eine Übung. Dazu muss man ein bis zwei Projekte pro Semester in Kleingruppen bearbeiten.

Die Projekte scheinen auf jeden Fall machbar zu sein, aber ich versuche nun schon seit 2 Wochen, die anderen 3 Mitglieder meiner Gruppe zu motivieren, endlich richtig anzufangen. Erfolglos.
"Ma'am Joyce just wants part 1 of the report for this week."
Tja, wieso zum programmieren beginnen, wenn Ma'am Joyce in dieser Woche nur den Beginn des Projekt-Berichtes haben will?
Und ich kann den anderen ja nicht einmal ein schlechtes Gewissen einreden, denn wir haben ja einen halben Nachmittag für den Bericht gebraucht, den ich alleine in 20 Minuten geschrieben hätte.
Grrr ... wenn so gar nichts weitergeht ...
Der Lernraum
Der Lernraum
Department of Computer Science
Department of Computer...
Department of Computer Science
Department of Computer...

Auflug nach Tanay

25.11.2007
Habe heute mit einem Mountaineer-Verein der UP einen Ausflug nach Tanay unternommen.
Den Lakai, so nennen sie sich, geht es allerdings weniger um's Bergsteigen, sondern mehr um Natur, frische Luft, ein bisschen Bewegung und Spaß.
Eine wirklich nette Truppe von 15 bis 20 Leuten, zu der ich über einen amerikanischen Austauschstudenten gefunden habe. Wir sind die einzigen Ausländer, alle anderen sind Filipinos.
Der Taifun hat zum Glück abgedreht, bis auf einen kurzen Regenschauer am Nachmittag war das Wetter sogar ganz passabel.

Wir trafen uns also heute um 7 Uhr in der Früh und fuhren dann etwa eineinhalb Stunden lang mit einem Jeepney nach Tanay, eine kleine Stadt im Osten von Manila.
Von dort ging es mit einem kleineren Trike-Jeep ein ein Stück in die Berge, wo wir eine die Kalinawan-Höhle besichtigten. Sogar Tropfsteine gibt es da zu sehen, unglaublich!
Als Tourist kommt man da schon überhaupt nicht hin, da sich die Höhle in Privatbesitz befindet und in keinem Reiseführer vermerkt ist.
Leere Plastikflaschen und Graffiti zeugen jedoch von unterwünschten Eindringlingen.

Danach stand eine einstündige Wanderung zu den Daranak und den Batlag Falls auf dem Programm. Diese Wasserfälle verfügen allerdings auch über eine Straßenanbindung und sind daher auch von Touristen gut besucht. Doch die Besucher hielten sich aufgrund der Taifunwarnungen der letzten Tage sehr in Grenzen.
Wir hatten jetzt eine längere Pause zum Essen und Schwimmen im See unter dem Wasserfall.
Danach begann es zu regnen, aber wir waren alle gut ausgerüstet, packten unsere Regenjacken aus und wanderten ein Stück zurück, wo der Trike-Jeep bereits wartete.
In Tanay am Marktplatz angekommen war der Regen auch schon wieder vorbei und wir gönnten uns kleine Stärkungen bei diversen Essenständen.
Danach ging es mit dem Jeepney wieder zurück nach Manila, wo wir kurz vor Einbruch der Dunkelheit eintrafen.
Wanderung
Wanderung
Marktplatz Tanay
Marktplatz Tanay
Daranak-Falls
Daranak-Falls
Ausgang der Kalinawan-Höhle
Ausgang der Kalinawan-...
Batlag-Falls
Batlag-Falls
Trike-Jeep
Trike-Jeep
Kalinawan-Höhle
Kalinawan-Höhle
Fluss-Überquerung
Fluss-Überquerung
Ein Teil der Lakai Mountainier-Truppe
Ein Teil der Lakai Mou...

Wie es in Manila so ist

22.11.2007
Jetzt wurde mir schon einige Male gesagt, mein Tagebuch würde sich wie ein Reisebericht lesen.
Mag sein, aber trotzdem verbringe ich 5 Tage in der Woche in Manila und an der Uni.
Manila ist einfach keine besonders schöne oder lebenswerte Stadt, sodaß ich einfach nicht viel dabüber schreibe: Exorbitant hohe Luftverschmutzung, überall Dreck und auf den Gehsteigen kann man kaum gehen, weil sie entweder zugeparkt sind oder Löcher im Beton sind.
Zudem regnet es fast jeden Tag eine oder mehrere Stunden, was jedesmal zu einem Verkehrskollaps und überschwemmten Straßen führt.
Die Verkehrssituation ist ein Graus, weil sich keiner an Regeln hält.
Aber vor allem die Jeepneys verursachen Probleme, da sie zwar fixe Fahrtrouten, aber keine Haltestellen haben. Das heißt, es steigen laufend Fahrgäste ein und aus, die Jeepneys bleiben dazu einfach mitten auf der Straße stehen und halten alles auf. Nun stelle man sich vor, dass in etwa jedes fünfte Fahrzeug ein Jeepney ist...

Daher sehe ich es als einzige vernünftige Option, jedes Wochenende aus Maila hinauszufahren. Das Leben in dieser Stadt ist sonst auf Dauer nicht auszuhalten.
Es werden wohl kaum andauernd so große und teure Ausflüge wie auf den Pinatubo sein, aber es gibt in den nahen Provinzen einfach sehr schöne, ruhige Gegenden, die viel Natur bieten. Man kann Tagesausflüge dorthin unternehmen oder auch günstig übernachten.
Und die Bustickets kosten umgerechnet ohnehin nur ein bis zwei Euro pro Fahrt.

Was ich dieses Wochenende machen werde, muss ich einmal abwarten.
Ein Taifun ist unterwegs und wird vermutlich am Samstag nördlich von Manila auf Luzon treffen. Ich werde sehen, was das Wetter zulässt.
Hoffentlich bekomme ich meinen Laptop in den nächsten Tagen repariert zurück.

Kurz-Info

21.11.2007
Mein Laptop ist kaputt und zur Zeit in Reparatur.
Ich hoffe, bis Samstag geht es wieder, denn wenn die Techniker vom Computer-Geschäft nichts machen kännen, habe ich ein Problem.
Bis dahin wird es keine Berichte geben, da ich nichts vorbereiten und auch keine Bilder bereitstellen kann.

Mount Pinatubo

19.11.2007
Vorweg: Es war großartig! Ein Erlebnis, das Seinesgleichen sucht!

Zunächst hatten wir fünf (vier Deutsche Austauschstudenten und meine Wenigkeit) geplant gehabt, am Samstag Vormittag mit dem Bus nach Angeles zu fahren und uns dort ein Hotel und eine organisierte Pinatubo-Tour für Sonntag zu suchen. Wir hatten bereits ein Angebot um 2650 Peso (43€) pro Person, doch hofften wir, uns in Angeles einer größeren Gruppe anschließen zu können und somit billiger auszusteigen.

Wie auch immer, am Freitag entdeckte ich im Internet die Kontaktdaten eines philippinischen Reiseführers, der 2-Tages-Touren mit Übernachtung im Krater anbot. Die anderen waren begeistert und so nahmen wir das All-Inclusive-Angebot um 3000 Peso an (48,20 €). Zusätzlich zur eigentlichen Tour waren enthalten: Transport von und nach Manila, Fahrt mit dem 4x4-Jeep, 3 Mahlzeiten, Zelte zum Schlafen sowie alle Gebühren.

Samstag früh dann der erste kleine Schock: Die eine Deutsche wollte nicht mitkommen, weil sie sich erkältet hatte. Das war natürlich ein Problem, da sich dadurch die Tour für uns anderen verteuern würde. Ich nahm es zähneknirschend zur Kenntnis.
Doch als die zweite Deutsche davon erfuhr, wollte sie ebenfalls nicht mitkommen, weil ihre Mutter ihr verbot, als einziges Mädchen mit uns zu fahren (ihre Mutter ist Filipina, lebt in Deutschland und war gerade auf Besuch in Manila).
Sind wir denn im Kindergarten oder habe ich es mit erwachsenen Leuten zu tun???
Wir drei verbleibenden Studenten standen dann um 8 Uhr wie die Vollidioten am vereinbarten Treffpunkt und erklärten Mike und Dennis, unseren Tourführern, wir könnten keine 5000 Peso pro Person bezahlen. Ja, so viel Geld hatten wir nicht einmal bei uns. Schließlich einigten wir uns auf 3500 Peso pro Person (56,70 €) und die Fahrt konnte losgehen.

Etwa drei-ein-halb Stunden später, als um halb zwölf, erreichten wir das Militärgelände im Nordosten des Mount Pinatubo, Touristen müssen Eintritt bezahlen. Da hier das Lavafeld begann, stiegen wir auf eine 4x4-Offroad-Jeep um, außerdem begleitete uns ab nun ein "Local Guide". Den Ureinwohnern am Pinatubo (Negritos genannt), die den Ausbruch 1991 überlebt hatten, ist gesetzlich zugesichert, mit jeder Besuchergruppe einen bezahlten Guide mitzuschicken.

Die Jeepfahrt dauerte circa eine Stunde und gibt über einige Kilometer über den flachen Teil des Lavafeldes: Dort, wo die Lava über den Fuß des Berges in die Ebene geflossen war. Schlaglöcher, Abbrüche und Kanten im losen Lavagestein sowie knietiefe Wasserläufe konnten dem robusten Jeep nichts anhaben. Ein normaler Geländewagen hätte da keine Chance.
Dort, wo die Steigung begann, gab es zuerst einmal eine Jause, es war Mittagszeit.
Dann ging es zu Fuß weiter, immer in der Schneise, in der die Lava beim Ausbruch den Berg hinuntergeflossen war. Auf diesem Lavagestein und -sand wächst kaum etwas, höchstens ein paar schilf-ähnliche Gräser im ebenen Teil.
Gewaltig, was man hier zu sehen bekommt.
Allerdings muss man aufpassen, um nicht über umherliegende kleinere und größere Gesteinsbrocken zu stolpern oder auf dem losen Sand abzurutschen. Zudem mussten wir mehrere Male den in der Schneise talabwärts fließenden Bach überqueren, nasse Füße sind dabei unvermeidlich.
Trotzdem sollte man feste Turnschuhe oder Wanderschuhe tragen, sicherer Halt ich wichtiger als nasse Schuhe. Nur der Local Guide lief mit seinen löchrigen Badeschlapfen voraus und war doch schneller als wir.

Das Wetter meinte es gut mit uns, dicke, schwarze Wolken verdeckten die Sonne und sorgten für angenehmen Schatten, doch es regnete nicht.
Irgendwann hörte das Lavagestein als Untergrund auf und wir gingen und kletterten nur mehr über große Gesteinsbrocken die immer schmaler werdende Schneise bergauf.
Nach 2 Stunden anstrengendem Fußmarsch waren wir endlich da, es bot sich ein grandioser Blick auf den Krater mit dem See in der Mitte. Unvorstellbar, dass sich anstelle des Kraters einmal ein ganzer Berggipfel befunden hatte.

Während Mike und Dennis alle Sachen auspackten, das Abendessen vorbereiteten und die Zelte aufstellten, stiegen wir die angelegte Treppe zum Kratersee hinab, um eine Runde zu schwimmen.
Das Wasser ist trüb, hat aber eine wunderschöne türkise Färbung und ist außerdem angenehm warm (ich schätze, 25 bis 28 Grad).
Der Local Guide, der übrigens Popoy heißt, sammelt inzwischen den Müll ein, den Touristen trotz ausdrücklicher Verbotsschilder weggeworfen haben.
Im Gegenzug dazu, dass Touristen einen "Local Guide" mitnehmen müssen, halten die Negritos die Gegend sauber und stellen am Aussichtspunkt die Treppe, Holzbänke und einen überdachten Platz zur Verfügung.

Zum Abendessen gab es Reis und Adobo (ist so ähnlich wie Geschnetzeltes mit Soja-Sauce) und schmeckte ausgezeichnet. Erstaunlich, dass Philippiner sogar auf einem Campingkocher Reis zubereiten können.
Um sechs wurde es bereits dunkel, wir machten uns über die den Ginebra (philippinischer Gin) her, den Mike mitgebracht hatte und unterhielten uns. Dabei erfuhren wir, dass er ein erfahrener Bergsteiger ist und Bergtouren auf den ganzen Philippinen anbietet.
Den Pinatubo besteigt er bereits seit 1995, als die Freigabe durch das Militär erfolgte. Er erzählte auch, man könne auch von der anderen Seite bis zum Krater aufsteigen, würde dazu allerdings 3 Tage zu je acht Stunden Wanderung benötigen, dafür hätte man keine Restriktionen wie Eintritt oder Guide.
Da sich das aber kein Tourist antut, fährt man eben durch Militärgelände und bezahlt den "Local Guide".
Um 8 Uhr war der Ginebra ausgetrunken und langsam wurde es wirklich kalt (es hatte deutlich unter 20 Grad), 1450 Meter Seehöhe sind eben nicht zu unterschätzen. Da es bereits seit 2 Stunden dunkel war und wir müde waren und jedes Zeitgefühl verloren hatten, gingen wir schlafen.

Der Boden unter dem Zelt war fürchterlich hart und steinig und wir hatten keine Matten dabei, außerdem begann es zu schütten und zu stürmen.
An viel Schlaf war daher nicht zu denken, sobald man eingedöst war, wachte man wieder auf. Erst als in der Morgendämmerung Regen und Sturm aufhörten, schlief ich endlich ein. Als ich um 8 Uhr aufstand, fühlte ich mich sogar einigermaßen fit, den Ginebra des letzen Abends spürten wir nicht. Schließlich hatten wir genügend Wasser dazu getrunken.

Das Frühstück bestand aus Suppe, Eierspeise, Toastbrot, Schinken, Longanisia und ... ja, genau: Reis. Longanisia sind übrigens sehr gewöhnungsbedürftige (nett ausgedrückt), kleine, süße, philippinische Würstchen. Wir ließen uns den Rest gut schmecken und verzichteten nach einer kleinen Kostprobe auf Longanisia.
Danach stiegen wir wieder ab, ich verzichtete auf nasse Schuhe und machte ein paar "kritische" Bachüberüberquerungen barfuß. Was für ein Gefühl, wenn man unter Wasser auf spitze Steine steigt, die man nicht sehen kann! Schuhsohlen müssen definitiv eine ganze Menge aushalten...
Unten wartete bereits der Jeep, der uns zu unserem Auto bringen brachte.
Dort gab es bei dem Freund von Mike und Dennis, der die Jeeps besitzt und vermietet, ein Mittagessen und dann ging es zurück nach Manila. Nach 4 Stunden Fahrzeit kamen wir um 5 Uhr erschöpft und müde an.

Doch die Strapazen haben sich ausgezahlt, eine Nacht im Krater eines Vulkanes erlebt man nicht alle Tage.
Zu Beginn des Lavafeldes
Zu Beginn des Lavafeldes
Mit dem Jeep unterwegs
Mit dem Jeep unterwegs
Wir fahren durch Militärgebiet
Wir fahren durch Milit...
Roman, Carsten und ich
Roman, Carsten und ich
Warten auf's Abendessen
Warten auf's Abendessen
Überdachter Aufenthaltsplatz
Überdachter Aufenthalt...
Unser Zeltlager
Unser Zeltlager
Kratersee
Kratersee
Kratersee
Kratersee
Kratersee
Kratersee
Das letzte Stück
Das letzte Stück
Oben ist der Weg bereits bewachsen
Oben ist der Weg berei...
Roman und Carsten
Roman und Carsten
Popoy - unser Local Guide
Popoy - unser Local Guide
Popoy - unser Local Guide
Popoy - unser Local Guide
Der Weg wird schlechter
Der Weg wird schlechter
Da müssen wir durch
Da müssen wir durch
Jause vor dem Aufstieg
Jause vor dem Aufstieg

Regenwetter und Wochenendpläne

15.11.2007
Angenehm kühl war es die letzten paar Tage in Manila. Ich habe zwar kein Thermometer, aber es müssen so um die 25 bis 30 Grad gewesen sein.
Heute regnet es schon seit in der Nacht und es ist noch ein wenig kälter. Bei diesen Temperaturen lässt es sich schon aushalten.
Angeblich bleibt es die nächsten Monate so, bis im März die Temperaturen wieder steigen. Ja, auch auf den Philippinen beginnt der Winter...

Man sollte es kaum glauben, aber es gibt eine ganze Menge junge Deutsche und auch ein paar Österreicher in Manila, die meisten davon studieren oder machen ein Praktikum bei einem internationalen Unternehmen.
War gestern mit 3 anderen deutschen Studenten Abendessen, war ganz nett.
Vielleicht trifft man sich wieder, um gemeinsam zu unternehmen oder auch nur zum Essen.

Heute Abend treffe ich mich mit ein paar anderen Austausch-Studenten, wir wollen am Wochenende den Vulkan Mount Pinatubo besichtigen, der ganz in der Nähe von Manila liegt.
Die Philippiner selbt reisen ja nicht so gerne, und wenn doch, dann nur, um Freunde oder Familienmitglieder zu besuchen. Dabei ist es gar nicht so teuer, eine stundenlange Busfahrt kostet kaum mehr als 180 Peso (ca. 3 Euro).

Auf der Uni, andere Anekdoten und: Es weihnachtet!

13.11.2007
Heute Nachmittag geht der Unterricht auf der Uni nun endgültig los.
Eigentlich hätte er für mich schon gestern beginnen sollen, aber:
-> Bei einem Kurs haben sich kurzfristig die Zeiten geändert, nun hätte ich plötzlich samstags Unterricht gehabt. Da ich mir die Wochenenden aber für Ausflüge frei halten möchte, ist es mir gerade noch gelungen, den letzen Platz in einem Parallel-Kurs, der Dienstags und Feitags stattfindet, zu bekommen.
-> Ein anderer Professor ist heute überhaupt nicht aufgetaucht und konnte den ganzen Vormittag von der Uni nicht erreicht werden, somit musste die Unterrichtsstunde ausfallen.

Ansonsten sollte der ganze organisatorische Kram endlich erledigt sein. Philipinische Studenten können das meiste bereits über das Internet regeln, Austauschstudenten müssen für Registration, Zulassung und Kursanmeldung von Sodom nach Gomorra rennen und sich überall ihren Segen holen. Aber zumindest lernt man dabei gleich den Campus und einige nette Leute kennen.
Auch wenn vieles kompliziert ist, sowohl Professoren als auch andere Angestellte der Uni sind alle sehr freundlich und hilfsbereit, das muss lobend erwähnt werden.
Es ist eben alles nicht so einfach, da sich die Anzahl der Austauschstudenten an der UP Diliman sehr in Grenzen hält (heuer sind es 40), die meisten davon aus Süd-Korea.
Wir zwei Wiener und ein Innsbrucker sind sogar überhaupt die ersten Österreichischen Studenten, die jemals an der UP waren. Zudem bin ich am Department of Computer Science bereits als "The Exchange Student" bekannt - ich bin nämlich der einzige. Welch eine Ehre!

Äußerst interessant fällt auf, daß der überwiegende Teil der Informatik-Studenten weiblich ist, ich vermute, es sind zwei Drittel.
Überhaupt scheinen sich die 20-jährigen Studenten, männlich wie weiblich, schätzungsweise auf dem Niveau vom 16- bis 17-Jährigen Europäern zu befinden. Als Beispiel könnte man anführen, dass keine Österreicher in diesem Alter mehr kichernd in einer Ecke stehen.
Selbstständigkeit lernen die Leute hier auf den Philippinen erst viel später, durch das Leben im traditionellen Familienverbund aus Großeltern, Eltern und Geschwistern bleiben Kinder einfach länger Kinder und Jugendliche länger Jugendliche.
Das mag auf den ersten Blick rückständig wirken, aber Entwicklung braucht nun einmal Zeit und die europäische Tentenz, selbst Kinder wie kleine Erwachsene zu behandeln, ist mit Sicherheit auch nicht gut.
Allgemein haben es Frauen auf den Philippinen relativ einfach, Karriere zu machen, da die Kinder traditionellerweise von Großeltern betreut und aufgezogen werden. Darum finden sich hier beinahe mehr Frauen als Männer in Spitzenpositionen, ganz anders als bei uns.
Männer dagegen müssen viele minderwertige und einfache Arbeiten verrichten: Straßenkehrer, Tricycle- und Jeepneyfahrer, Wachleute, Verkehrsregler und so weiter.

Und sonst?
Es ist kaum zu glauben, aber langsam kommt Weihnachtsstimmung auf.
Im Radio, in Supermärkten und Einkaufszentren werden seit Anfang November Weihnachtslieder rauf und runter gespielt, in vielen Geschäften werden Christbäume aus Plastik aufgestellt, sogar im Eingangsbereich bei mir im Wohnhaus steht schon einer.

PS: Mir ist zu Ohren gekommen, dass es in Österreich schneit. Weihnachtsstimmung pur, aber Schneematsch in Wien ... bäääh!
Wir schwitzen uns hier nur das Hirn raus ... ist vielleicht nicht besser, aber mit Sicherheit auch nicht schlechter!
Am Campus der UP Diliman
Am Campus der UP Diliman
Department of Computer Science
Department of Computer...
Manila bei Nacht
Manila bei Nacht
Manila bei Nacht
Manila bei Nacht

Pagsanjan Falls und Mount Makiling

11.11.2007
Ich habe 2 Deutsche kennengelernt, die zur Zeit ein Berufspraktikum in Manila absolvieren.
Wir beschließen, einen Tagesausflug nach Pagsanjan, auf die andere Seite von Laguna de Bay, zu machen, dort soll es einen Wasserfall geben, eine beliebte und äußerst gut besuchte Touristenattraktion. Laguna De Bay ist übrigens der größte Binnensee der Philippinen, grenzt im Südosten an Manila, und ist überhaupt nicht sehenswert, da er komplett für Fischerei-Zwecke genutzt wird.
Wir fahren bereits um 7 Uhr mit dem Bus von Manila weg, um möglichst früh dort zu sein. Eine weise Entscheidung...
Nach etwas mehr als zwei Stunden erreichen wir Santa Cruz, von dort geht es die letzen paar Kilometer nach Pagsanjan mit dem Jeepney weiter. Dort hängen große Schilder, die darauf Hinweisen, das eine Bootstour zu dem Wasserfall, der auf dem Landweg nicht erreichbar ist, nur 660 Peso (=10,70 €) pro Person kosten darf und man nur bei Hotels und ausgewiesenen Transportunternehmen die Tour buchen soll. In der Vergangenheit ist Touristen mitten am Fluss angedroht worden, sie müssten 30 Dollar oder mehr bezahlen, da man sie sonst nicht weiter mitnehmen könne.
Wir erkundigen uns trotzdem zur Sicherheit noch im Tourist Office.
Mit kleinen Ruderbooten geht es flussaufwärts: Die 2 Guides paddeln, was das Zeug hält und müssen immer wieder aus dem Boot steigen, um uns über aus dem Wasser ragende Felsen zu ziehen. Keine leichte Arbeit, wir dagegen fürchten uns, das Boot könnte kentern. Aber die Bootsleute sind erfahren und es geht alles gut.
Der Wasserfall selbst ist nur mäßig sehenswert und nicht einmal besonders groß, für weitere 90 Pesos (1,50 €) kann man sich mit einem Floß direkt unter die herabfallenden Wasermassen ziehen lassen. Ich verzichte auf diesen Unsinn.
Auf der Rückfahrt, so gegen 11 Uhr Vormittags sehen wir, warum wir gu daran getan haben, so früh auszubrechen.
Uns kommt eine einzige Kolonne von Booten mit koreanischen und taiwanesischen Touristen entgegen, die unmöglich alle am Wasserfall Platz haben können.
Da es in Pagsanjan sonst nicht viel zu sehen gibt, nehmen wir wieder den Jeepney nach Santa Cruz und von dort den nächsten Bus nach Manila. Die Busse fahren auf dieser Strecke übrigens alle 15 Minuten, was sehr praktisch ist.
Auf halben Weg steigen wir in Los Banos aus, denn eine Randbemerkung im Reiseführer spricht von einem netten Wanderweg auf den Mount Makiling, einen Berg direkt hinter der Stadt.
Von der Hauptstraße fahren wir mit einem Jeepney zur UPLB (University of the Philippines Los Baños), dort essen wir eine Kleinigkeit, dann geht es weiter mit einem Jeepney bis zum hintersten Ende des Universitäts-Geländes, wo der Wanderweg beginnt.
Hier muss man sich in ein Gästebuch eintragen (mit Adresse und Telefonnummer) und 5 Pesos Eintritt bezahlen. Denn der Berghang gehört zur Uni, die dort Studien über den Regenwald betreibt. Außerdem wird man darauf hingewiesen, man möge bis um 4 Uhr zurück sein.
Es gibt mehrere wege, wir entscheiden uns für den kürzesten, da es bereits Nachmittag ist. Nach kurzer Zeit erreichen wir einen Bach, der über große Felsen den Berg hinunter rinnt. Ein wunderschönes Plätzchen mitten im Regenwald, zumal wie die einzigen Leute hier sind.
Als wir uns um halb fünf wieder auf den Rückweg machen, kann ich unsere Rückkehr nicht mehr im Gästebuch vermerken, da das Office bereits geschlossen ist. Ob die wohl nach Leuten suchen, die nicht mehr zurückkommen?
In Manila ist, so wie jeden Abend, großer Verkehrsstau, aber schließlich erreichen wir doch um 7 Uhr abends das Bus-Terminal.
UPLB (= University of the Philippines Los Baños)
UPLB (= University of ...
Fluss in Pagsanjan
Fluss in Pagsanjan
Pagsanjan Falls
Pagsanjan Falls
Fluss in Pagsanjan
Fluss in Pagsanjan
Nina, ich und Carsten
Nina, ich und Carsten
Mount Makiling
Mount Makiling
Mount Makiling
Mount Makiling
Mount Makiling
Mount Makiling

Langsam kehrt der Alltag ein

08.11.2007
Langsam kehrt der Alltag ein, allmählich finde ich mich auf der Uni zurecht, kenne die örtlichen Gegebenheiten und habe eine Ahnung von den Jeepney-Routen.

Und die Sache mit der Wohnung sollte nun auch abgeschlossen sein.
Ich bleibe da, wo ich jetzt bin. Fertig.
Die andere Wohnung wäre zwar wunderschön gewesen, aber ohne Auto ein bisschen ein Problem. Denn ich habe keine Lust, jeden Tag durch ein bis zwei Kilometer durch ein Armutsviertel zu laufen, bis ich auf der Uni bin.
Und Jeepneys fahren dort auch keine, da es sich um eine bewachte, geschlossenen Wohnsiedlung handelt.
Dagegen ist die Lage meiner aktuellen Wohnung ideal, denn die Katipunan Avenue ist eine große Hauptstraße mit vielen Geschäften, Supermärkten, Lokalen und Restaurants.
Daß ich trotzdem oft eine halbe Stunde auf die Uni brauche, lässt sich nicht verhindern. Hier dauert einfach alles länger. Denn die ersten paar Jeepneys, die vorbei kommen, sind bereits voll, dann steht man eine Weile in einem spontanen Verkehrsstau (über dieses Thema werde ich mich noch einmal seperat auslassen) und schließlich muss ich auf dem Uni-Gelände in einen anderen Jeepney umsteigen. Denn das Areal der UP Diliman ist gut und gerne zwei Kilometer lang und breit und die Gebäude liegen überall verstreut und verteilt.

Aber so ist das in Manila, die Wohlhabenden (die entsprechen in etwa dem österreichischen Durchschnittsbürger) grenzen sich durch Wachleute und meterhohe Mauern ab, direkt daneben wohnen die ganz Armen.
Die Armen, das sind Leute, die in winzigen, dunklen, heruntergekommenen Buden hausen und dort ein winziges, heruntergekommenes Geschäft haben.
Da werden Mopeds repariert, Obst, Gemüse, selbst gemacht Speisen, Handywertkarten oder Zigaretten verkauft und vieles mehr.

Dafür habe ich gestern herausgefunden, dass mein Wohnhaus ganz oben eine sehr schöne Dachterasse besitzt, die für alle Bewohner zur Verfügung steht. Der Ausblick vom Dach eines 17-stöckigen Hochhauses ist gewaltig, erst jetzt wird einem das Ausmaß der Stadt bewusst.
Und vor allem das enorme Ausmaß des Drecks, in dem Manila steckt. Die Smogschicht ist sogar auf den Bildern deutlich erkennbar und dass der Himmel grau erscheint, ist ganz normal.
Die unzähligen Jeepneys und Motorräder mit ihren alten, halb kaputten Motoren und Auspuffanlagen ohne Katalysator, verpesten die Luft auf das Schlimmste.
Da kann man es eigentlich nur Millionen anderen gleich tun und am Wochenende raus auf's Land fahren.
Manila Richtung Süden
Manila Richtung Süden
Manila Richtung Südwesten
Manila Richtung Südwesten
Manila Richtung Westen
Manila Richtung Westen

Wohnungssuche

07.11.2007
Habe beschlossen, nun doch in meiner dunklen Wohnung zu bleiben.
Die andere, die ich mir angesehen habe, ist zwar wunderschön und auch die Wohnanlage ist ein Traum, aber ohne Auto oder Moped ist man hier komplett verloren. Denn alles andere ist mindestens 2 Kilometer weit weg, Jeepneys fahren in diesem Gebiet auch keine.
Die Wohnung, in der ich zur Zeit bin, liegt absolut günstig und ich habe alle möglichen Geschäfte in unmittelbarer Nähe. Doch viel wichtiger ist: Der Vermieter meldet mir einen Internetanschluss an, in der anderen Wohnung müsste ich das selbst machen und das wäre ein Problem, denn alle Internetanschlüsse haben eine Mindestlaufzeit von einem Jahr.
Irgendwie werde ich es hoffentlich aushalten.

Die erste Woche - Leben in Manila

06.11.2007
Zur Zeit ist noch administrativer Kram zu erledigen, die Fächer starten am Freitag oder irgendwann nächste Woche (je nach Institut).
Das Studenten-Visum kostet mich 4600 Peso (74 Euro) ... Frechheit.
Außerdem muss ich noch rauskriegen, wie ich mich endgültig zu den Kursen anmelden kann. Bei der Registration weiß anscheinend keiner, wie das ein Austauschstudent macht. War heute am Department of Computer Science, wo ich meine Kuse machen werde. Die haben mir zumindest einen Platz in den ausgewählten Kursen reserviert, damit ich da auch reinkomme. Wie ich mich fix anmelden kann, wissen die aber auch nicht.

Habe mir heute eine andere Wohnung angeschaut. Liegt ca 2 km nördlich von der Uni in einer recht noblen Wohnanlage, ist wirklich sehr schön und vor allem hell. Außerdem würde ich da sogar geringfügig weniger zahlen als jetzt. Dadurch, daß es eine Wohnanlage ist, liegen halt alle Geschäft recht weit weg (erst wieder bei der Uni gibt es welche). Werde mich morgen dort in der Gegend einmal umschauen und dann entscheiden.

Auf den Bildern ist die Katipunan Avenue zu sehen, an dieser Straße liegt das Wohnhaus, in dem ich zur Zeit wohne. Das Appartement ist wirklich ganz in Ordnung, wenn nicht dieser winzige, dunkle, stickige Innenhof wäre.
Die Katipunen Avenue führt direkt nach Norden und endet circa 2 Kilometer weiter bei der UP Diliman (meine Universität, zur Erinerung: UP = University of the Philippines).
Da das doch ein weiter Weg zu Fuß wären, fahre ich immer mit dem Jeepney auf die Uni. Die Jeepneys haben fixe Routen von ein paar Kilometern Länge und sind das einzige vernünftige (und verfügbare) öffentliche Verkehrsmittel für Mittelstrecken.
Fahrgäste werden laufend aufgenommen und abgesetzt, man deutet einfach oder ruft "para po!", das bedeutet "aussteigen bitte!" auf Tagalog (Tagalog ist hier Umgangssprache und neben englisch auch Amtssprache). Eine Fahrt kostet 7,50 Peso (12 Cent), egal wie weit man fährt.
Ein Verzeichnis mit den Routen gibt es nicht (obwohl Routen nur lizensiert vergeben werden), die gefahrene Strecke steht am Jeepney (siehe Bild: UP Campus - Katipunan, Via Marco Ave., University Ave.).
Bevor man in einen Jeepney steigt, muss man sich also noch vergewissern, daß dieser auch die gewünschte Strecke fährt. Ein relativ kompliziertes System für nicht ortskundige Leute, hier hilft nur fragen, fragen und noch einmal fragen.
In diesem Wohnhaus lebe ich
In diesem Wohnhaus leb...
Katipunen Avenue nach Norden
Katipunen Avenue nach ...
Jeepney
Jeepney

Ein Wochenende in Sabang Beach

05.11.2007
Da ich über's lange Wochenende nichts zu tun hatte, bin ich kurzerhand in den Süden auf die Nachbarinsel Mindoro gefahren. Genauer gesagt nach Sabang Beach, das ist eines der wenigen Touristenzentren der Philippinen.
Für Reisende vor allem deshalb interessant, weil kein Anschlussflug nötig ist. Erreichbar ist Sabang von Manila aus in etwa 5 Studen mit einer Busfahrt und einer Überfahrt mit dem Boot, Gesamtkosten für die Reise betragen in etwa 380 Peso (6,10 €, sofern man alle Gepäckträger und sonstige Geier, die Trinkgeld möchten, abwimmelt.

Habe dort 3 Tauchgänge gemacht, die Unterwasserwelt ist zwar nicht ganz so toll wie auf Negros aber allemal sehenswert, die "Octopus Divers", eine deutsche Tauchbasis, waren sehr freundlich, aber etwas unkommunikativ.

Außerdem bin ich auf einem geführten Tagesausflug ein bisschen in der Gegend herumgekommen, haben zwei Wasserfälle und viel Regenwald gesehen.
In Sabang selbst gibt es eine Menge kleinere und größere Hotels, Restaurants, Tauchbasen, Souvenier- und Ramschgeschäfte und von Filipinos betriebene Straßenküchen, an denen man schnell und billig eine Zwischenmahlzeit einnehmen kann.

Der in Europa so verschrieene Sextourismus spielt nur eine untergeordnete Rolle, die Prostituierten sind lediglich in 3 offensichtlich erkennbaren Gogo-Bars zu finden, die hier verwirrenderweise Discos heißen.

Sonntag auf der Rückfahrt war der ganze Himmel wolkenverhangen, nördlich von Manila wird in den nächsten Tagen ein Taifun auf die Küste treffen, wir werden hoffentlich nur die Ausläufer zu spüren bekommen (siehe http://tsr.mssl.ucl.ac.uk/ oder http://www.typhoon2000.com).
Nacktschnecke
Nacktschnecke
Tukuran Falls
Tukuran Falls
Sabang Beach
Sabang Beach
Abend in Sabang Beach
Abend in Sabang Beach
Tamaraw Falls
Tamaraw Falls
Fluss im Hinterland
Fluss im Hinterland
Falterfisch
Falterfisch
Feuerfisch
Feuerfisch
Muränen
Muränen
Sepia
Sepia
Fächerkoralle
Fächerkoralle
Muräne
Muräne
Krebs in Anemone
Krebs in Anemone
Anemone
Anemone
Fische
Fische
Steinfisch
Steinfisch
Boot nach Batangas
Boot nach Batangas
Hängebrücke
Hängebrücke
Tukuran Falls
Tukuran Falls
Tukuran Falls
Tukuran Falls