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Mindoro - Sabang Beach
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Mindoro - Sabang Beach

07.10.2008
Lage:
Wir befinden uns ganz im Norden der Insel Mindoro ein paar Kilometer von der Stadt Puerto Galera entfernt.
An diesem Küstenabschnitt liegen nahe beinander einige bekannte Urlaubsziele, eines davon ist Sabang Beach.

Anreise:
Der nächste Flughafen ist Manila. Von dort muss man sich wohl oder übel für ein paar Tausend Peso ein Taxi nach Batangas nehmen. Wenn sich den Preis mehrere Personen aufteilen, geht das schon.
Weilt man bereits in Manila kann man mit einem der zahlreichen Busse um 180 Peso von einem Terminal in Cubao oder der Taft Avenue nach Batangas fahren.
Die Fahrt dauert je nach Verkehr zwei-einhalb bis vier Stunden und endet in Batangas am Pier.
Dort sollte man sein Gepäck gut festhalten, um nicht in die Fänge eines Gepäckträgers zu geraten. Diese unverschämten Leute wollen dann nämlich 100 Peso für ihre Dienste!
Am Pier gibt es Linienboote, die für 180 Peso alle Touristenstrände rund um Puerto Galera anfahren, allerdings nur dreimal am Tag, das letzte Bot geht um 14:30.
Kommt man später an, kann man sich mit einem kleineren, privaten Boot für etwas mehr Geld hinüber führen lassen.
Die Überfahrt selbst dauert etwas mehr als eine Stunde.
In Sabang angekommen (Anlegestelle ist direkt am Strand)lauern schon wieder Gepäckträger. Wird man nicht ohnehin vom Hotel abgeholt, muss man entweder einen guten Preis für deren Dienste aushandeln oder sein Zeug selbst schleppen.

Umgebung:
Direkt an den ein bis zwei Kilometer langen Strand von Sabang reiht sich ein Hotel neben das andere, beinahe jedes mit angeschlossener Tauchbasis.
Hinter den Hotels findet sich eine Fußgängerzone mit zahlreichen Souvenier-Geschäften, kleinen Supermärkten, Lokalen, Restaurants und weiteren Hotels.
Ein reines Touristenstädtchen eben.

Unterkunft:
Hotels gibt es, wie gesagt, zur Genüge und in allen Preisklassen.
Die angegebenen Preise sind Zimmerpreise, ob man das Zimmer alleine oder zu zweit bewohnt, macht keinen Unterschied.
Ein Doppelzimmer mit Klimaanlage ohne Essen bekommt man ab 1000 Peso pro Nacht in kleinen Pensionen und ab 1500 Peso inklusive Frühstück in den größeren Resorts.
Allerdings finden sich auch deutlich gehobenere und teurere Hotels.

Aktivitäten:
Der Strand sieht zwar ganz nett aus, aber überall sind Boote angeleint und laufen Leute herum, es kein ruhiges Plätzchen, ja nicht einmal Strandliegen und Sonnenschirme. Will man trotzdem schön am Strand lliegen, muss man sich auf den Weg machen und ein paar hundert Meter bis zur nächsten Bucht laufen. Und das ist meiner Meinung nach durchaus verkraftbar.

Überall werden Boots- und Jeepneytouren für 1000 Peso pro Tag angeboten, Mittagessen und Getränke inklusive. Da werden mehr oder weniger einsame Strände, Wasserfälle, eine sehr verrostete (teils durchgerostete) Hängebrücke und schöne Plätzchen im Regenwald angefahren.
Auch Ureinwohner bekommt man im Hinterland zu Gesicht, doch diese sind bereits auf den Tourismus spezialisiert und verkaufen überteuerte Souveniers.

In Europa ist Sabang ja für seinen Sextourismus verrufen, doch dieser hält sich hier ziemlich in Grenzen. Die meisten Urlauber wollen Tauchen, Ausflüge machen oder einfach nichts tun und ihre Freizeit genießen. Also nicht anders als in anderen Destinationen.
Und besagte Mädels findet man des Nächtens eigentlich nur in den drei offensichtlich erkennbaren Gogo-Bars, die hier allerdings Discos heißen.

Tauchen:
Es finden sich hier massenhaft Tauchbasen aller Nationalitäten, man braucht sich nur eine sympatische auszusuchen.
Ein Einzeltauchgang kostet in etwa 20 Dollar (die jeweiligen Euro- und Peso-Preise hängen vom Wechselkurs ab), im Paket wird es billiger.
Am Strand wir aufgrund des regen Bootsverkehres kaum getaucht, die Bootstauchgänge führen aber meist nur wenige hundert Meter von Sabang weg. "Aber Bootstauchgang ist eben nicht Hausrifftauchgang", so rechtfertigen die Tauchbasen ihre Preise.
Das Meer hat angenehme 26 bis 27 Grad, allerdings ist an vielen Tauchplätzen mit starken Strömung zu rechnen. Aufstiege im Blauwasser sind keine Seltenheit, da man Aufrund der Strömung oft nicht in Richtung Küste tauchen kann. Dann ist man froh, ein Tauchboot zu haben, das einen abholt.
Die Unterwasserwelt bietet einiges, vor allem Makro-Liebhaber kommen auf ihre Kosten: Es gibt Nackschnecken in allen Varianten, Korallenfische, Krebse, Hart- und Weichkorallen, aber auch Steinfische, Anglerfische, Muränen und Fledermausfische. Gelegentlich kann man auch schlafende Weißspitzen-Riffhaie in einer Höhle beobachten.
Teile des Riffs sind durch die regelmäßig auftretenden Taifune in Mitleidenschaft gezogen, erholen sich aber relativ rasch wieder. Doch ganz große Korallenstöcke, wie man sie weiter im Süden der Philipinen findet, gibt es aus diesem Grund nicht.
Karte von Sabang Beach / Puerto Galera
Karte von Sabang Beach...
Sabang Beach
Sabang Beach
Boot nach Sabang Beach
Boot nach Sabang Beach
Regenwald auf Mindoro
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Kleiner Wasserfall auf Mindoro
Kleiner Wasserfall auf...
Regenwald auf Mindoro
Regenwald auf Mindoro
Hängebrücke auf Mindoro
Hängebrücke auf Mindoro